Hormone

Die unterschiedlichen Hormone, die gerne als Dopingmittel eingesetzt werden, haben die verschiedensten Wirkungen. Sie können unsere Leistung sehr stark beeinflussen, indem zum Beispiel Endorphine und Adrenalin im Körper freigesetzt werden. Dadurch steigt die Schmerzgrenze und der Stoffwechsel stellt sich auf große Belastungen ein.

Weitere Hormone können zum Beispiel die Energieversorgung des Körpers beeinflussen oder die Anzahl der Blutkörperchen erhöhen, damit mehr Sauerstoff befördert werden kann. Massive Eingriffe in den Stoffwechsel führen mitunter zu schweren Nebenwirkungen: Zum Beispiel werden verschiedene Funktionen des Immunsystems unterdrückt und Infektionen haben auf diese Weise ein leichtes Spiel.

Hormone als Dopingmittel werden gerne in den verschiedenen Ausdauersportarten eingesetzt. Ein bekanntes und häufiger fürs Doping genutztes Hormon ist das Wachstumshormon Somatropin. Seine Wirkungsweise ähnelt ein wenig den Anabolika; es baut also Muskeln auf. Allerdings ist Doping mit Somatropin bei Dopingkontrollen noch erheblich schwieriger nachzuweisen als Anabolika, da Somatropin auch natürlich im Körper vorkommt. Ein anderes Hormon, das nur Männern zeitweise als Dopingmittel verabreicht wurde, ist HCG. Natürliches Humanes Choriongonadotropin (HCG) wird von schwangeren Frauen produziert; bei Männern sorgt es für eine vermehrte Testosteronbildung und kam bei ihnen deshalb bisweilen als Dopingmittel zum Einsatz. Da es aber gut im männlichen Körper, der üblicherweise selten Schwangerschaftshormone produziert, nachweisbar ist, wird es heute nur selten verwendet.

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