Narkotika

Bei den Narkotika handelt es sich hauptsächlich um Präparate, die auf der Basis von Morphin und Morphium hergestellt wurden. Im Sport werden die Narkotika eingesetzt, um den Körper zu beruhigen und damit im Golf oder Sportschießen den inneren Druck aufzulösen.

Der Sportler wird ruhig und das Schmerzempfinden sinkt. Das mag sich für manch einen erst einmal positiv anhören, hat aber gravierende Nachteile. Einerseits machen Narkotika abhängig, andererseits treten nicht selten Nebenwirkungen auf. Narkotika können dem gewünschten Effekt der Beruhigung durchaus auch zuwiderlaufen und Unruhe sowie Störungen der Konzentration auslösen. 

Andere Nebenwirkungen sind zum Teil sehr viel heftiger: etwa ein komplett eingeschränktes Bewusstsein, Ohnmacht oder auch eine Atemlähmung, die im schlimmsten Fall zum Tod führt. Verboten sind Narkotika seit dem Jahr 1967. Ihre Nachweisbarkeit bei Dopingtests ist mittlerweile hoch, weshalb Dopingärzte sie heute nur noch selten anwenden.

In der Vergangenheit wurden sie häufig mit Stimulanzien kombiniert, sodass der jeweilige Sportler seine Leistungsfähigkeit steigerte und gleichzeitig sein Schmerzempfinden senkte. Das gesunkene Schmerzempfinden wurde etwa beim Boxen ausgenutzt, sodass mit Narkotika behandelte Boxer länger durchhielten, wenn Schläge auf sie einprasselten, als nicht gedopte Boxer. In Erkältungsmitteln ist mitunter Codein enthalten, das vom Körper zum Narkotikum Morphium umgewandelt wird. Insofern muss der Sportler sich auch in Bezug auf Narkotika etwas vorsehen, wenn er Krankheiten mit Arzneimitteln bekämpft.

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