Risiken durch Doping

Die Risiken, die ein Sportler bei der Einnahme von Dopingmitteln eingeht, sind immens und können finanzielle, strafrechtliche und medizinische Folgen nach sich ziehen. Generell kann man zwei verschiedene Gruppen von Risiken unterscheiden.

Auf der einen Seite riskiert der Sportler seine Zukunft und auch seine Karriere. Im schlimmsten Fall kann ein Sportler lebenslang gesperrt werden und damit seine Existenzgrundlage verlieren. Ein weiteres Risiko betrifft den Körper, dem man durch Doping massive Schäden zufügen kann, die im schlimmsten Fall sogar den Tod bedeuten können. Wenn man bei einem Dopingtest überführt wurde, bekommt man in der Regel eine sofortige Sperre für die nächsten zwei Jahre; auch zuvor gewonnene Preise können aberkannt werden. In diesen zwei Jahren, für die er gesperrt wird, bekommt der Sportler dann in der Regel keine Sponsorengelder und wegen der Teilnahmesperre auch keine Preisgelder. Er steht dann in der Regel ohne Einnahmequelle da; eventuell werden auch bestehende Verträge aufgelöst. Darüber hinaus ist der Ruf eines Sportlers nach einer positiven Dopingprobe geschädigt und es dürfte ihm schwer fallen, einen neuen Arbeitgeber oder Partner zu finden. Meistens ist auch das Ansehen in der Öffentlichkeit auf dem Nullpunkt angekommen und auf die Unterstützung der Fans kann der Sportler nur noch in Ausnahmefällen vertrauen.

Eine weitaus gefährlichere Gefahr geht jedoch vom Doping selbst aus. Es besteht die Möglichkeit, dass sich das Doping negativ auf die Gesundheit auswirkt und es zu bleibenden körperlichen Schäden kommt. Das Spektrum an Nebenwirkungen ist riesig und nicht selten müssen gedopte Sportler ihre Karriere mit einem zerstörten Körper bezahlen. Vor allem Kreislaufkrankheiten und auch psychische Leiden sind sehr weit verbreitet. Diese Schäden sind weitestgehend irreversibel und können in extremen Fällen auch zum Tod führen. Es gab schon einige Todesfälle im Zusammenhang mit Doping: In den meisten Fällen war eine Überbelastung die Ursache, weil die Leistungsgrenze mittels Doping zu weit verschoben wurde. Daneben kam es aber auch schon zu Fällen von Organversagen, weil das Doping den Körper über mehrere Jahre massiv geschädigt hat.

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