Spektakuläre Dopingfälle

Es gibt besonders spektakuläre Dopingfälle, die in den großen Medien breit diskutiert wurden und damit auch einiges an Aufsehen in der Öffentlichkeit hervorriefen.

Eines der traurigsten Kapitel der Leichtathletik war die Disqualifikation des Ausnahmesportlers Ben Johnson, der bei den Olympischen Sommerspielen im Jahr 1988 in Seoul den Weltrekord im 100-Meter-Sprint holte. Zwei Tage nach diesem großen Erfolg wurde Ben Johnson überführt und es stand fest, dass er Steroide konsumiert hatte. Im Jahr 1991 feierte er ein Comeback, doch schon zwei Jahre später wurde er wieder positiv auf Doping getestet und bekam dann als Wiederholungstäter eine lebenslange Sperre.

Einer der spektakulärsten Fälle in Deutschland betraf Dieter Baumann, der 1999 vom IAAF gesperrt wurde, doch in einem nationalen Verfahren freigesprochen wurde.

Eine Sportart, die in den Medien immer wieder für Aufsehen sorgt, ist der Radsport, welcher seinen jährlichen Höhepunkt bei der Tour de France feiert. Die Dopingskandale bei der Tour de France erreichten einen Höhepunkt während der Festina-Affäre 1998, als beim Team Festina große Mengen an Doping gefunden wurden und diese Thematik in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangte. Besonders brisant war diese Affäre, weil alle Fahrer die damaligen Tests ohne Probleme bestanden. Der vorläufige Doping-Höhepunkt der Tour de France fand 2007 statt, als einige ehemalige Fahrer des Teams Telekom ihren Umgang mit Doping eingestanden und einen Einblick in dieses komplexe System gewährten. Ein weiterer sehr spektakulärer Fall ereignete sich bei den Olympischen Spielen in Athen, als zehn Gewichtheber auf einmal wegen Dopings überführt wurden.

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